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Die magischen Nüsse

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Ein Märchen für Jung und Alt

von Uwe Sandmeier

Es war einmal

in einem Gebüsch am Rande des großen Waldes.

Es war ein merkwürdiges Gebüsch: Groß und grün, wie alle Büsche, aber mit seltsamen Früchten. Sie hatten die Form von Haselnüssen aber sie waren weich und ohne harte Schale. Außerdem schmeckten sie gerade so, wie man es sich wünschte.

Dieser Busch verbarg noch ein Geheimnis: Hier lebte ein Volk kleiner Waldelfen. Sie lebten nur von den Weichnüssen. Sie konnten alles daraus zubereiten, was sie nur wollten. Sie brauchten die Nüsse nur zu pflücken und zu zu bereiten.

Für die Winterzeit wurden die Nüsse gesammelt und eingemacht. Sie hielten sich immer gut bis zum nächsten Sommer. Dann gab es wieder neue Nüsse am Weichnussstrauch.

Am Ende dieses Sommers gab es jedoch ein Problem. Libellen hatten sich den Waldrand als Jagdrevier ausgesucht. Libellen jagen normalerweise nur Insekten. Da aber die Elfen sehr klein waren, hielten die Libellen sie für eine Art Insekten. Und so machten sie Jagd auf das Elfenvolk.

Die Elfen hatten keine Möglichkeit mehr, die Weichnüsse zu ernten, da sie dann eine leichte Beute für die Libellen geworden wären. Gegen die Libellen kämpfen konnten sie auch nicht, da sie keine Waffen besaßen und ohne Waffen waren die Libellen nicht zu vertreiben.

Einige Wagemutige versuchten in Gruppen die Weichnüsse zu ernten. Ein paar sammelten die Nüsse während die übrigen Wache hielten. Wenn dann die Libellen angriffen, versuchten die Elfen diese mit den Weichnüssen zu bewerfen. Sie zielten gut und trafen fast immer. Die weichen Nüsse machten den Libellen aber nichts aus. Sie griffen unbeirrt weiter an. So stellte man diesen Versuch ein.

Es musste ein Lösung gefunden werden, denn ohne die Nüsse würden die Elfen im Winter verhungern.

Die große Runde

Zur Beratung wurde das kleine Rechteck einberufen.

An einer Seite saß die Königen und an den Seiten sollten ihre Berater Platz nehmen. Gegenüber sollten die ausgewählten Vertreter des Elfenvolkes sitzen.

Da man aber nicht so recht entscheiden konnte, wer die Vertreter des Volkes sein sollten, entschloss man sich, alle dazu zu nehmen. Natürlich brauchte man nun viel mehr Tische und Stühle. So wurde aus dem kleine Rechteck ein großes Rechteck.

Es wurde also das große Rechteck einberufen.

Doch nun wollte niemand am Rand oder in der Ecke sitzen. Also stellte man einfach die Tische und Stühle als Kreis zusammen. Keiner brauchte mehr in der Ecke zu sitzen. Die große Runde war geboren.

Die große Runde wurde einberufen. Das Problem, aus einem kleinen Rechteck eine große Runde zu machen war also schon gelöst. Das hatte aber noch keinen Schritt zur Lösung des Problems mit den Libellen beigetragen.

Man beriet lang. Man beriet länger. Man beriet immer länger. Aber irgendwie hatte keiner die passende Idee.

Es gab ein paar gute und ein paar weniger gute Vorschläge, aber keinen, der das Problem wirklich löste.

Jemand meinte: "Warten wir doch einfach, bis es Winter wird. Dann verschwinden die Libellen von allein."

Es antwortete ein anderer: "Wenn die Nüsse erst im Winter geerntet werden, sind sie entweder schon schlecht oder verfroren".

Da es weit und breit keinen weiteren Weichnussbusch mehr gab, konnten die Elfen auch nicht umziehen.

Es war also klar: Die Libellen mussten vertrieben werden bevor der Winter da ist.

Magie wäre vielleicht die Lösung. Jeder wusste, dass die Elfenkönigin mit ihrem Zauberzepter zaubern konnte. Allerdings konnte sie nur Pflanzen verzaubern und das auch nur einmal im Jahr.

Sali, die kleine Elfe

Als jemand vorschlug, dass man einfach nur eine Nussschale um die Nüsse zaubern müsste, damit sie mit den harten Nüssen die Libellen vertreiben konnten, war zwar allen klar, dass es tatsächlich gelingen würde, die Libellen so zu vertreiben. Bloß würde man anschließend die Nüsse nicht mehr auf bekommen und damit also trotzdem verhungern.

Da meldete sich Sali, eine kleinen Elfe, die bisher aufmerksam zugehört hatte: "Wir werden die Lösung nicht finden. Vielleicht kann uns der weise alte Wurm helfen. Er weiß oft Rat und Fragen kann ja nicht schaden."

Da keiner eine bessere Idee hatte, wurde Salis Vorschlag angenommen. Die Elfenkönigin bestimmte daraufhin: "Sali, du wirst den weisen alten Wurm aufsuchen und seinem Rat folgen. Zögere nicht zu lange und finde schnell eine Lösung. Wir werden auf dich warten."


Der Weise alte Wurm

Der Weise alte Wurm wurde immer wieder von den Bewohnern des Weichnussbusches aufgesucht, da er stets einen Rat wusste, wenn jemand Probleme hatte.

Der Weise alte Wurm

Man hielt ihn vor allem deshalb für weise, weil er niemals sprach und seinen Rat immer nur durch Gesten äußerte. Jemand, der sich so verhält, muss einfach was besonderes sein! Warum also nicht auch weise?

Niemals sprach er mit anderen über die Probleme, die ihm vorgetragen wurden. Diese Verschwiegenheit machte ihn besonders beliebt, da man keinen Tratsch zu befürchten hatte.

Es gibt allerdings Leute, die behaupten, dass der Wurm deshalb niemals sprach, weil Würmer überhaupt nicht sprechen können. Und dass er für weise gehalten wird, liegt daran, dass er an seinem Türschild

Trschild: WEISER WURM

stehen hat. Und dort eigentlich

Trschild: WEISSER WURM

stehen sollte, eines der S jedoch heruntergefallen sei. Vielleicht liegt jedoch gerade der Zauber darin, dass das S weg ist und er durch diese Magie wirklich weise war?

Wie dem auch sei, er wurde für weise gehalten und man besuchte ihn gern. Und so suchte auch Sali den Wurm auf, um zu fragen, wie man das Problem mit den Libellen lösen konnte.

Sie klopfte an die Tür der Wohnhöhle des Wurms. Niemand rief sie herein (Logisch oder? Der Wurm sprach ja nie!) und so blickte sie durch das Guckloch in der Tür. Sie sah, dass der Wurm da war und trat ein.

Der Wurm tat geheimnisvoll: Er schlängelte auf der Erde umher (das machen Würmer eigentlich auch immer) und beachtete Sali überhaupt nicht (Vielleicht kann er auch gar nicht hören oder sehen?).

Nun ja, Sali stellte die Frage wie die Libellen zu vertreiben seien. Da glaubte sie, eine Bewegung des Wurms zu erkennen. Wobei ihr so war, als würde der Wurm in Richtung des Gucklochs der Tür zeigen. Außerdem machte er so merkwürdige, schaukelnde Bewegungen.

Da war Sali sofort klar: Durch das Guckloch konnte man sehen und die Bewegungen waren, wie die eines Schaukelpferdes. Sie musste die Seh-Pferdchen aufsuchen, um sich von ihnen weiteren Rat zu holen!

Sie bedankte sich beim Weisen alten Wurm und schlug den Weg zu den Seh-Pferdchen ein.


Die Seh-Pferdchen

Zu den Seh-Pferdchen ging eigentlich niemand wirklich gern: Sie konnten fliegen und waren immer zu irgendwelchen Streichen und Schabernack bereit. Das war im Grund aber kein Problem, denn sie waren niemals bösartig.

Rave, das kleinste Seh-Pferdchen

Man sagt jedoch, mit ihren riesigen Augen könnten sie durch Wände, Kleidung und sonstige Dinge hindurch sehen. Und so war es Sali auch etwas unangenehm, zu ihnen gehen zu müssen. Bei ihnen angekommen vermeinte sie ein unverschämtes Grinsen der Seh-Pferdchen erkennen zu können als die Seh-Pferdchen sie ansahen und sie errötete leicht.

Es war ihr etwas peinlich und sie wollte schon beinahe wieder gehen, als sie sich der Bedeutung ihres Auftrages bewusst wurde. Und so ging sie geradewegs auf die Seh-Pferdchen zu.

Sie sagte: "Hallo ihr Seh-Pferdchen. Die Elfenkönigin schickt mich. Ich muss die Lösung für unser Problem mit den Libellen finden. Und der weise alte Wurm schickte mich zu euch, weil ihr mir helfen könnt." Die Seh-Pferdchen hatten noch nichts vom Kampf mit den Libellen gehört und ließen sich von Sali berichten.

Natürlich waren sie sofort bereit zu helfen, aber, da der weise alte Wurm nichts genaues über die Aufgabe der Seh-Pferdchen sagte, wussten sie nicht so recht, wie sie helfen könnten.

Da hatte plötzlich Rave, das kleinste Seh-Pferdchen eine Idee: Die Schachbrettblume wusste eigentlich immer und über alles Bescheid. Sie musste man fragen, um zu hören, wie es weitergeht.

Das Ganze ist jedoch mit einem Problem verbunden. Die Schachbrettblume spielte für ihr Leben gern Schach und sie gab ihr Wissen nur Preis, wenn sie zuvor in einem Schachspiel bezwungen wurde. Nur spielte die Blume sehr gut. Und allzu oft ist es noch nicht gelungen, sie beim Schach zu bezwingen.


Die Schachbrettblume

Leicht entmutigt, aber nicht ohne Hoffnung machten sich Sali und Rave auf den Weg zur Schachbrettblume, wohl wissend, dass es ihnen kaum gelingen würde, ein Schachspiel gegen die Blume zu gewinnen.

Die Schachbrettblume

Sie kamen gerade bei der Schachbrettblume an, als diese dabei war eine Partie Schach gegen sich selbst zu gewinnen. Sie hörten noch ein freudiges "Schach matt", als sie auch schon bei der Blume waren.

Sali erzählte vom Kampf der Elfen gegen die Libellen, und wie der Weise alte Wurm sie zu den Seh-Pferdchen schickte und diese wiederum dazu rieten, sich bei der Schachbrettblume Rat zu holen.

Die Schachbrettblume hörte aufmerksam zu und überlegte eine Weile. Dann sagte sie, dass sie schon eine Idee hätte, wie das Problem gelöst werden könnte, aber ganz genau wusste sie auch nicht, was zu tun ist.

Das war nun einerseits schlecht, denn die Lösung war immer noch nicht gefunden, aber andererseits brauchte man auch keine Schachpartie gegen die Schachbrettblume zu gewinnen, da der Rat ja nur unvollständig sein würde.

Vielleicht hätte sie trotzdem auf eine Sieg bestanden, wenn sie ihr Spiel gegen sich selbst verloren hätte, aber nach ihrem grandiosen Spielgewinn hatte sie einfach gute Laune.

Eine Partie Schach musste sehr wohl noch gespielt werden. Aber der Sieg war nun nicht mehr nötig. Sali und Rave bemühten sich trotzdem mit vereinten Kräften zu gewinnen, aber zu guter Letzt gewann dann die Schachbrettblume. Sie bedankte sich für diese Partie und meinte, dass sie schon lange keine so guten Gegner mehr gehabt hätte.

Die Schachbrettblume sagte dann: "Ihr müsst nach Norden zu den Menschen gehen. Mit ihrer Magie, die sie Wissenschaft oder Forschung nennen, haben sie viele magische Dinge entwickelt. Der magische Gegenstand, der euch zuerst begegnet und nur vom Seh-Pferdchen entdeckt werden kann, wird euch beim Kampf gegen die Libellen helfen."


Der Weg zu den Menschen

Ausgerechnet zu den Menschen!

Diese riesigen Wesen waren gefährlich. Nicht nur, dass sie aus purem Übermut ganze Wälder rodeten. Nein, wenn sie damit fertig waren und offensichtlich ihren Fehler einsahen, versuchten sie den Wald wieder anzupflanzen.

Aber dazu waren sie wohl zu dumm. Jedenfalls kam dabei immer nur eine eintönige Fläche mit so einer Art Gras heraus. Sie nannten es Korn.

Wenn die Menschen dann feststellen, dass da kein Wald wächst, schneiden sie das Gras wieder ab und säen erneut. Nur kommt dann immer wieder nur Gras.

Aber entweder sind die Menschen sehr hartnäckig oder sehr dumm. Sie geben jedenfalls nie auf und säen immer auf Neue, um es am Ende des Sommers immer wieder abzumähen.

Das ist schon schlimm genug. Schließlich können immer weniger Tiere in Wäldern leben. Auch die Elfen finden kaum noch Weichnussbüsche, um zu überleben.

Aber das, was noch an Wald übrigbleibt, wird von den Menschen mit Kunstwerken, die sie Müll nennen, geschmückt, die überhaupt nicht so recht in den Wald passen.

Zu dem fangen sie die Bewohner des Waldes, um sie einzusperren oder jagen sie.

Sali hoffte jedenfalls, dass sie den Gegenstand finden konnten, bevor sie zu den Menschen gelangten, damit sie ja keinem begegnen mussten.

Und so ging Sali immer ganz dicht am Waldrand einen breiten Pfad entlang und Rave flog über ihr, immer auf der Suche nach einem magischen Gegenstand.

Sie waren schon lange unterwegs, da entdeckte Sali plötzlich etwas merkwürdiges am Wegrand:

Ein Gegenstand, der vermutlich zur Aufbewahrung von Wasser diente. Er hatte jedenfalls eine kleinere Öffnung an einem Ende und der übrige Teil war bauchig und völlig dicht.

Also Wasser konnte da jedenfalls gut eingefüllt und transportiert werden. Ein magische Gegenstand war es auf alle Fälle. Denn er bestand aus Eis.

Es sah jedenfalls wie Eis aus. Aber selbst jetzt an diesem warmen Sommerabend schmolz es nicht.

Sali fragte: "Sag mal Rave, kann das der magische Gegenstand sein, den wir mitbringen sollen?"

Rave antwortete: "Ich weiß nicht. Er ist magisch, da er aus Eis besteht, das nicht schmilzt. Aber erstens ist er viel zu groß und zu schwer für uns und zweitens sagte die Schachbrettblume, dass ich ihn entdecken würde. Und diesen hier hast du zuerst gesehen."

"Ja aber ..." wollte Sali gerade erwidern, als Rave rief: "Ich sehe was! Ganz in der Nähe in einem Mauseloch."

Schraubverschluss

"Dann lass es uns herausholen!" schlug Sali vor. Gesagt, getan. Das Ding, was sie da heraus holten, sah irgendwie nicht sehr magisch aus.

Wie eine Schüssel, nur, dass der Rand sehr hoch war und seltsam verdreht wirkte.

"Was soll das sein?" wusste Sali keinen Rat.

Rave meinte: "Das muss irgendwie mit dem magischen Gegenstand zusammenhängen. Aber wie?"

Da hatte Sali die Idee: "Sieh doch mal! Der verdrehte Rand ist auch am magischen Gegenstand zu sehen. Da gehören die Dinge zusammen!"

Sie probierten es aus. Sie steckten die Schüssel auf die Öffnung des magischen Gegenstands und, wenn sie die Schüssel drehten, verschloss sie die Öffnung, sodass sie vollständig dicht war.

Das war Zauberei und damit war klar, dass sie den gesuchten magischen Gegenstand gefunden hatten:

  • Sie waren auf dem Weg zu den Menschen
  • Rave hatte ihn entdeckt.
  • Er verschloss magisch eine passende Öffnung.

Da sie ihn zu zweit gut tragen konnten, konnten sie nun beruhigt den Rückweg antreten. Sie gingen den Weg zurück, den sie gekommen waren. Der Schachbrettblume wollten sie von ihrem Fund berichten. Aber, als sie in die Nähe der Schachbrettblume gelangten, hörten sie ein lautes Schimpfen und Fluchen.

Die Schachbrettblume hatte soeben eine Partie Schach gegen sich selbst verloren. Wenn sie in so mieser Stimmung ist, dachten Sali und Rave, dann machen wir besser einen Bogen um sie.

Was für ein Glück, dass die Schachbrettblume bei ihrer ersten Begegnung gerade gegen sich gewonnen hatte! In der jetzigen Stimmung hätte sie ihnen den Rat sicherlich nicht so einfach gegeben.


Die magischen Nüsse

Wieder daheim wurden sie schon mit Applaus und Hurra-Rufen empfangen.

Die große Runde wurde sofort einberufen, denn der magische Gegenstand war nun da, aber was man mit ihm tun sollte, das musste erst noch heraus gefunden werden. Diesmal durften nicht nur alle Elfen, sondern auch Rave an der Beratung teilnehmen. Schließlich hatte das Seh-Pferdchen den magischen Gegenstand gefunden.

Man beriet lang. Man beriet länger. Man beriet immer länger. Aber irgendwie hatte keiner die passende Idee.

Die Elfenkönigin könnte aus den Blättern viele dieser Gegenstände herbeizaubern, aber wozu? Als Waffe wären sie unbrauchbar. Man kann sie nicht werfen. Als Schild, um Angriffe der Libellen abzuwehren, wären sie zu unhandlich.

Da hatte Sali eine Idee: "Vielleicht sollten wir den Gegenstand gar nicht direkt verwenden. Es könnte doch sein, dass er nur eine Hinweis auf die Lösung enthält." Das hörte sich vielversprechend an!

Man beriet lang. Man beriet länger. Man beriet immer länger. Aber irgendwie hatte keiner die passende Idee.

Jetzt hatte Rave einen Vorschlag: "Vielleicht finden wir die Lösung, wenn wir die wichtigsten Punkte noch mal zusammen fassen.

  1. Die Libellen können ohne Waffen nicht vertrieben werden. Also brauchen wir eine Waffe.
  2. Eine Schale um die Nüsse zu zaubern würde aus ihnen eine Waffe machen, aber dann könnten sie nie mehr geöffnet werden und alle Elfen müssten verhungern.
  3. Der magische Gegenstand taugt weder als Waffe noch als Schild. Er ist nur gut um etwas zu verschließen, das eine passende Öffnung hat."

Man beriet lang. Man beriet länger. Man beriet immer länger. Aber irgendwie hatte keiner die passende Idee.

Plötzlich rief Sali: "Ich hab's! Wir machen aus unseren Nüssen Waffen. Dazu müssen Sie, hochverehrte Frau Königin, nur eine Schale um die Nüsse zaubern ..."

" Das geht nicht ... hatten wir doch schon als unmöglich abgelehnt ... So ein Unsinn ..." wurde sie unterbrochen.

"He", rief Sali daraufhin, "ich bin doch noch gar nicht fertig!"

Eine magische Nuss

Das Gemurmel hörte auf und Sali setzte fort: "Es muss nur eine Öffnung bleiben, die mit einem Deckel verschlossen werden muss, der so sein sollte, wie der magische Gegenstand. Dann können wir später, wenn die Libellen vertrieben wurden, die Nüsse einfach einsammeln und durch Drehen des Deckels öffnen. So haben wir dann eine Waffe und niemand braucht zu verhungern."

Als die Elfen das hörten jubelten sie. Ja, das war die Lösung!

Ende gut, alles gut

Die Elfenkönigin machte sich sofort daran, die Nüsse des Weichnussgebüschs in Schraubvernüsse zu verzaubern. Eifrig wurde nun jede angreifende Libelle sofort von allen mit einem Hagel von Schraubvernüssen beworfen.

Das war zu viel für die Libellen. Die Flügel wollten sie sich nicht durchlöchern lassen. Sie verschwanden und kamen nicht mehr zurück.

Wieder war der Jubel groß. Es wurde eine riesige Feier veranstaltet, bei der Sali und Rave einen Ehrenplatz direkt neben der Königin bekamen.

Und wenn sie nicht gestorben sind, dann drehen sie noch immer an ihren Schraubvernüssen.


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Schlusswort

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Wer es noch nicht kennt, sollte unbedingt auch unser anderes Märchen,
Der Schatz im unsichtbaren Wald,
lesen.

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